Frühere steuerliche Monats-Rundmails. Einige sind für Gründer, andere für Studierende.

Kosten vom Studium kann man doch absetzen, habe ich gehört, oder was?

Im Grunde ja. Wenn ein Studium die erste Berufsausbildung ist, gehen studienbezogene Kosten nur im gleichen Jahr abzusetzen („Ausbildungskosten“). Ist es aber mindestens die zweite, dann können seine Kosten ein Jahr zurückgetragen werden („Verlustrücktrag“). Man kann sich aussuchen, wieviel davon Sinn ergibt. War man vorher berufstätig und hat dabei Steuern gezahlt, kann man sich von denen durch den Rücktrag welche nachträglich zurückholen. Lohnt aber nur, wenn und soweit man wirklich dadurch etwas wiederkriegt. Sonst besser beschränken und den Rest in die Zukunft schieben („Verlustvortrag“).

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Jeder ist vorsichtig mit dem Geldausgeben beim Start in die erste selbständige Existenz. Mein erster Datev-Rechner stand auf einem unbenutzten Gartentisch, der vorher anderen Zwecken diente. Die Gardinen im ersten Büro – magenta und mintgrün waren die Farben der Saison 1988 – waren eine gekonnte Verbindung von Ikea-Dekostoff und den Nähfertigkeiten meiner Schwiegermutter. Auch der Kühlschrank in der Küche hatte vorher irgendwo herumgestanden.

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Auch wenn Sie Jurist sein sollten, liegen ihre Chancen eher ganz selten darin, dem Finanzamt einen Fehler in der Rechtsanwendung nachzuweisen. Allenfalls sollten Sie bei einem geänderten Steuerbescheid prüfen, ob das wegen einer anderen rechtlichen Sichtweise passiert ist oder aufgrund sogenannter neuer Tatsachen, die das Finanzamt vorher nicht kannte. War der ursprüngliche Bescheid schon rechtskräftig, dann geht das nämlich nur, wenn das Finanzamt sagen kann, da sei ihm etwas zu Ohren gekommen, das bisher nicht bekannt war. Wenn es aber von vornherein bekannt gewesen wäre, dann hätte es eine rechtlich andere, nämlich ungünstigere steuerliche Beurteilung gegeben, und die ist nicht erlaubt bei bereits rechtskräftigen Bescheiden

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Wenn Sie in den ersten Jahren Verluste machen und mit einem Lehrer verheiratet wären, starten Sie Ihr Unternehmen nicht als Kapitalgesellschaft…

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